Roadmap Infrastruktur: Faktor 10 schneller planen mit Smart Infra Modeling

Shownotes

Welche Verbindung besteht zwischen dem Empire State Building von 1930 und modernen Großprojekten wie Stuttgart 21? BIM-Experte Marius Reuter von der IB&T Software GmbH analysiert in dieser Episode die „Digitale Ingenieurbaukunst“. Erfahrt, wie die Smart Infra Modeling Technology Planungsprozesse um den Faktor zehn beschleunigt und warum der Fokus trotz modernster Software-Tools immer auf dem Menschen liegen muss. Ein Deep Dive über die Chancen regelbasierter Modelle und den notwendigen Kulturwandel in der deutschen Baubranche.

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00:00:00: Sollten wir BIM als Basswirt in der Bauindustrie abschaffen und vielmehr auf Building Information Management ableiten?

00:00:06: In Wiewald hat Virtual Design & Construction bei der Digitalisierung heute noch viel mehr Gewicht, also an der Vergangenheit.

00:00:13: Und was hat eigentlich der Begriff digital-engineerbar Kurs in der heutigen Zeit noch

00:00:17: zu tun?

00:00:18: Weiterführen die Frage, inwieweit korrelieren das Empire Statebuilding mit Stuttgart XXI?

00:00:23: Wir hatten Marius Reuters als BIM-Experte heute zu Gast, der uns noch vielmeher Einblick in das ganze Thema geben kann.

00:00:42: Hi und willkommen.

00:00:43: Schön, dass du bei uns bist.

00:00:45: Vielen Dank Max!

00:00:46: Danke, dass ich hier sein darf.

00:00:48: Magst Du mir bzw.

00:00:49: unseren Zuhörern hier nochmal einen kurzen Einblick geben?

00:00:51: Wer Du bist was Du machst oder diesen Gefühl bekommen mit wem wir heute reden dürfen?

00:00:56: Klar sehr gerne also.

00:00:57: mein Name ist Marius Reuters.

00:00:59: Ich bin Produkt- und Sales Manager bei der IB&T Software GmbH Bin hier auch Leiter des BIM Kompetenz Centers und leiter der Kundenberatung und kümmern mich grundsätzlich um das ganze Thema BIM.

00:01:09: Das heißt Digitalisierung in der Baubronge, speziell in Infrastruktur was unser Steckenpferd ist.

00:01:16: Du bist bei der IB&T.

00:01:17: kannst du mir den Zuhörern uns ein kurzes Gefühl geben wie viele Projekte ihr gemacht habt wo ihr euch einsortiert und positioniert?

00:01:24: Genau wir sind die IB&TV Software GmbH eine klassische Software Hersteller mit der Software für Straßenplanung Schienenplanung Vermissungen alles was zur Infrastruktur dazugehört.

00:01:35: Uns gibt es jetzt seit vierzig Jahre, wir feiern dieses Jahr vierzigjähriges Jubiläum und sind seitdem eben auch am Markt sehr breit vertreten.

00:01:44: Wir selbst machen keine eigenen Bauprojekte das machen unsere Kunden die großen Auftraggeber, große Auftragnehmer aber auch ganz kleine Büros.

00:01:53: also wir sind allerhöchstens beratend in den Projekten tätig.

00:01:58: Ähm, vierzig Jahre ist schon eine relativ lange Zeit.

00:02:01: Kannst du mir also gerade jetzt in dem ganzen Wandel gar in Richtung Digitalisierung im Bauwesen?

00:02:06: Was bedeutet das für dich und warum begeistert ich dich das bis heute?

00:02:12: Ja es ist eine ganz spannende Frage!

00:02:13: Ich glaube es gibt keine Zeit die so lebendig war wie die heutige, die sowas grade Stichwort Digitalisierung und digitaler Wandel genannt.

00:02:21: Es ist eben genau das worauf es heutzutage ankommt.

00:02:23: Wir müssen bestehende Prozesse, die wir seit fünfzig Jahren noch länger in der Baubaubranche haben überdenken, haben dadurch natürlich neue Möglichkeiten, neue Chancen um einfach Bauprojekte.

00:02:36: Ich meine wir können die Klassiker nennen wie Stuttgart einundzwanzig, wie die Hamburger Elbphilharmonie, wie der Flughafen in Berlin.

00:02:43: Das sind alles Projekte, die müssen wir neu denken.

00:02:45: und dann jetzt einfach eine Riesenmöglichkeit ja die bestehenden Workplace und Prozesse mal neu zu denken.

00:02:53: Du hast es schön angerissen mit den Großprojekten.

00:02:57: Logischerweise in Digitalisierung erinnert sich sehr viel, also mein nebster Tatsache das neue Tools und der Software aber auch neue Werkzeugomaterial eine ganzen Bauphase dazu bekommen.

00:03:08: Hast du auch das Gefühl dass ich hier Chancen ergeben einfach effizienter besser konkreter schneller zu werden?

00:03:14: Wie siehst du das?

00:03:15: Wie seht ihr das mit euren Kunden bei dem Projekten?

00:03:19: Also es sind Chancen und Risiken gleichermaßen.

00:03:22: Natürlich überwiegen die Chancenen, ich meine vielleicht nur ein bisschen aus meinem Leben erzählen darf.

00:03:26: Ich habe im Jahr zum Thema BIM, Building Information Modeling gemacht und ich habe gemerkt das kommt in der Braubausche, dass muss kommen.

00:03:35: Und ich bin da auch auf die Nase gefallen.

00:03:38: Ich werde dieses Jahr eine Wette verlieren.

00:03:39: Das bis zu zwei tausendfünfundzwanzig alle Projekte rein modelbasiert ablaufen.

00:03:43: So weit sind wir noch nicht?

00:03:45: Das habe ich vor fast neun Jahren noch gedacht.

00:03:49: Nun ist es aber so, dass vor allem durch den digitalen Wandel, durch neue Tools auch einfach die bestehenden Prozesse wirklich überdacht werden müssen.

00:03:59: Das heißt also der Mensch ist ein Gewohnheitstier ganz klar und wir machen das was immer funktioniert hat und wenn's nicht so gut läuft dann lief es ja nicht sehr gut.

00:04:07: und jetzt haben eben eine Chance wirklich auch durch nachwachsende Generationen durch Digital Natives und einfach Menschen Technik aufgewachsen sind oder jetzt am Aufwachsen sind, haben aber neue Chancen und neuen Möglichkeiten einfach auch die Baubranche ein Stück weit zu revolutionieren.

00:04:25: Und da sind wir als Softwaresteller natürlich vorne mit dabei.

00:04:28: Es ist super spannend dass du das anreist.

00:04:29: Als wir vor über zehn Jahren war das Thema BIM logischerweise schon riesengroß.

00:04:34: Ich weiß nicht, ob du das auch so wahrnimmst.

00:04:36: Aber zu der Zeit war es natürlich so, BIM heißt wir bauen dreideh Gebäudermodelle.

00:04:40: Wir wollen es irgendwie in drei D haben.

00:04:42: dann ein bisschen später kamen aus dem Nation dazu klar da gibt es wahnsinnig starke Tools.

00:04:48: wenn ich aber heute anschaue wenn wir über über BIM sprechen rutscht dieser drei d Aspekt ich würde sagen zur Seite.

00:04:55: aber die Diskussion bei der Digitalisierung beim Bau und beim auch im Virtual Design Construction Erweitert sich bei uns das System, da sind wir ganz stark in Richtung Trid plus alles Informationen dazu.

00:05:08: Das heißt diese eigentliche Chance die ich hier sehe ist nicht nur dass wir ein TrID modellieren sondern es wird tatsächlich viel weiter.

00:05:14: gerne sagen die ganzen Daten die wir haben setzen wir in den Trid Kontext und fügen vier mehr Daten hinzu.

00:05:21: Ich persönlich als riesige Chance weg von dem dreien Trid Modell zu kommen hinzu, ich habe eigentlich Datenmanagement hinten dran, das mir viel wichtiger.

00:05:29: also eine Trid Model.

00:05:32: Da möchte ich dir gerne sowohl zustimmen als auch widersprechen.

00:05:35: Ich glaube vor zehn Jahren war das Thema BIM gar nicht mal so groß, da war das thema D-Modulierung im Hochbau wenn man die Bronz für sich nimmt sehr groß.

00:05:44: In der Infrastruktur hat er es überhaupt keine Rolle gespielt.

00:05:46: Da kam jetzt der Stufenplan in den Infostrukturen, der das Ganze überhaupt erst einmal angeschoben hatte.

00:05:51: Jetzt hast du noch weitere Begriffe genannt VDC Virtual Design & Construction.

00:05:56: Ich übersetze das gerne auch immer für unsere Anwender, auch wörtlich.

00:05:59: Was bedeutet das?

00:05:59: Virtuell planen und bauen!

00:06:02: Und ich habe erst diese Woche ein Artikel gelesen auf LinkedIn ist VDC das neue BIM.

00:06:08: Ist das virtuelle Plan- und Bauengleich BIM?

00:06:10: Und da sage ich ganz klar Nein.

00:06:12: Virtuell Plan und Bauen ist auch das was du gerade gesagt hast.

00:06:14: Das ist das Thema Dreidemodell und das Thema Datenmanagement.

00:06:17: Was wichtig ist aber der wichtigste Faktor und das kommt auch in den letzten drei vier Jahren immer wieder mehr zum Vorgrund vor der Grund ist der Faktor Mensch.

00:06:26: Weil der Faktor Mensch ist derjenige, der die Prozesse ändern muss und seine Arbeitsweise ändern muss.

00:06:32: Und die Menschen wollen und müssen mitgenommen werden, müssen überzeugt werden und den Mehrwert von neuen Planungsmethodiken wie eben dem virtuellen Plan- und Bauern erstmal begreifen und dann auch den Mehrwerden erkennen.

00:06:44: Von daher, virtuell planen und bauen, da demodelle Datenmanagement ja super wichtig aber der Fakter Mensch ohne den geht es einfach nicht wo ich die widersprechen würde, sondern dass das wirklich am wichtigsten ist noch.

00:06:57: Ja es geht um die Leute mit den Menschen aus ihren gewohnten Strukturen und ganz plagativ der Zweideplanung raus zu sagen wir reden nicht nur zwingend von einer zusätzlichen Dimensionen, sondern wir reden von den ganzen Informationen in der Nachnutzung.

00:07:12: Genau!

00:07:13: Ich habe eine

00:07:14: Einzergänzung da.

00:07:15: Es ist nicht nur die zweite Planung die abgeschafft werden oder die man überdenken muss, sondern auch das Miteinander im Bau.

00:07:21: Und dann bislang war es durch Kauf die Baustelle.

00:07:23: Wenn ich der Erste bin, dann entscheide ich wo die Kabel entlang gehen und es ist kein Miteinander.

00:07:27: Es ist keine Kommunikation.

00:07:28: Das ist eher so ein Kampfkrieg wie immer am Bau und genau davon wollen wir wegkommen.

00:07:32: Wir wollen hin zu einer transparenten Planung zum transparenten Bau und dem Miteinander bauen.

00:07:36: Und das ist glaube ich wie gesagt gerade dieser wir können Skulpturwandel nennen letztendlich, der da angestript werden muss.

00:07:43: Ist ganz spannend Stimm mich die Unangeschränk zu, ich glaube das ist insbesondere und das sehen wir nur weil wir auch international arbeiten.

00:07:50: Das ist ein ganz arges Problem insbesondere in Deutschland durch diese heterogene Planungs- und Ausführungslandschaft.

00:07:55: Also hast du jeden Projekt, hast so einen neuen DIU, hast eine neue Planung, hast einen neuen Bauherrn, das ist Wahnsinn!

00:08:01: In anderen Ländern hat sich ein bisschen anders.

00:08:02: Und was ich ganz spannend fand, ich hatte mir am Wochenende noch ein Buch gelesen how big things get done und da hatten sie ein wunderschönes Beispiel geparkt, was so perfekt in unsere Expertise passen.

00:08:12: Zwei über das Empire State Building.

00:08:14: Ich glaube jeder kennt diese Bleistift Eske ikonische Bauwerk im mitten von New York.

00:08:21: Interessanterweise mir war es nicht bewusst bis dahin.

00:08:23: die haben dieses komplette Gebäude durchgeplant.

00:08:28: Also wirklich von.

00:08:29: die wussten Vorbausführung, vorm ersten Spatenstich.

00:08:32: Wie viele Nieten die brauchen?

00:08:33: Wie viele Stahlträger sie brauchen?

00:08:34: Die wussten wann welche Granfahrt fährt.

00:08:37: Die wusste auch, dass sie direkt in separaten Lift für den Personen parallel zu dem ganzen Materialtransport brauchen hatten im average so ein Stockwerk pro Tag geschafft.

00:08:47: Das ist Wahnsinn.

00:08:48: teilweise vierzehn Stockwerke in einer Woche in den Peak-Zeiten und das finde ich sehr beeindruckend, dass wir tatsächlich diesen Menschen hier Faktor haben sind davon, Alles geplant.

00:08:59: Jede Kranfahrt war geplant, jedes Gewerk war geplanet.

00:09:01: natürlich die haben sie derzeit auf Material und Technik gebaut, die gesetzt waren also nicht rumexperimentiert aber die haben es geschafft dieses Gebäude zu der Zeit unter Budget und Unterzeit zu bauen.

00:09:11: das ist absolut beeindruckend Natürlich mit viel negative Beispiel.

00:09:15: du hast ein paar genannt Aber das läuft auch so ein bisschen in Richtung weil das ist angerissen digitalen Juniperkunst ich glaube was wir immer wieder feststellen.

00:09:24: Wir nutzen drei D-Modelle BIM, BIM Kollaborationen ganz oft als maßgebliche Visualisierung und zu gucken wann, wo was wie lang läuft.

00:09:30: Die haben auch teilweise die Simulation in der Zukunft, wie baut sich das auf?

00:09:36: Aber genau dieses Effekt so sagen wir planen es gut bevor wir den ersten Spatenstich machen.

00:09:42: Ich glaube, das ist auch ein Kulturwandel der gerade in Deutschland immer noch maßgeblich dazu führt dass wir diesen von dir benannten Kampf auf der Baustelle bis heute haben.

00:09:50: ja im Sinne von wenn ich schneller baue als meine Planer dann habe ich entschieden wo der Ding lang geht und soll jetzt an der Planung enden.

00:09:55: aber ich bin durch mit einem Gewerk so ungefähr.

00:09:57: Das ist Wahnsinn wenn man es auf die für zwei tausendfünfundzwannende auf die zukünftigen Jahre anwendet.

00:10:02: also

00:10:03: absolut weißt du wann wann der Bau des Empire State Buildings war?

00:10:10: Es hat noch nicht so ein Modell zu tun gehabt zu dem Zeitpunkt, sondern es war wahrscheinlich auch alles planbasiert und wahrscheinlich sogar noch ganz sicher noch auf einem Blatt Papier mit Tuschelgezeichnung.

00:10:20: Aber das eben so durchzudenken ist also wirklich ein Juniobau-Kunst.

00:10:23: und dieser Begriff digitalen Junioba Kunst ich liebe ihn.

00:10:26: Ich meine Digitalisierung ist so viel.

00:10:28: Das ist digitale Souveränität, digitale Lösungen schaffen aber eben auch mein Stuttgart XXI.

00:10:35: wir müssen gleich nach Amerika gehen wenn man sich den neuen Bahnhof anschaut und ich war schon auf der Baustelle Das ist die reinste Ingenieurbaukunst, wenn man das ganze digital als Modell vorab plant mit den ganzen Daten, die du genannt hast.

00:10:47: Mit den Prozessen, die am Modell durchgeführt werden wie eine Terminplanung, wie eine Kostenplanung wie einen Mängelmanagement am Modelle.

00:10:55: Da haben wir so ein Riesen mehr Wert und diese Ingenieurbauchunst und wir haben, wenn ich sagen möchte viele also unzählige Künstler in Deutschland.

00:11:01: auch der neue Fehmarn-Belttunnel ebenfalls ein Projekt an dem der VDC Manager und auch andere SYNC Project Produkte beteiligt sind.

00:11:10: Es gibt so tolle Bauprojekte, also gesagt ich selbst bin im Softwareunternehmen.

00:11:16: Ich bin nicht mehr auf der Baustelle aber wenn ich sehe was da die Kollegen vor Ort wirklich planen und sie aus dem Fingern ziehen das kann man nur als digitalen Ingenieurbau-Kunst bezeichnen.

00:11:26: Wie verändert sich das?

00:11:27: Wir reden von Tools.

00:11:28: wir reden davon weg von Papier hin zu Werkzeugen Digitalwerkzeugen.

00:11:32: ist aber eine Stütze oder ein Gleis jetzt zu kopieren einzufügen okay das geht inzwischen sehr schnell weil ich keine Tusche brauche.

00:11:40: Dort verändert sich aber enorm viel, weil ich viel früher wissen muss was ich wirklich plane.

00:11:44: Was ich dahin baue richtig?

00:11:48: Ja absolut.

00:11:49: also wenn ich jetzt einen Vergleich zu unserer Software Card I ziehen darf und wir haben eine neue Technologie implementiert die Smart Infra Modeling Technology.

00:11:57: dabei geht es nicht darum dass wir ein D-Modeller stellen.

00:11:59: das ist sicherlich oder das ist ein Ergebnis des ganzen Prozesses.

00:12:04: Aber viel wichtiger ist, dass wir automatisiert richtlinienkonform, regelkonform und viel schneller, ich sag mal mindestens Faktor zehn für bestimmte Bereiche Trassen planen können.

00:12:13: Sei es im Straßen sei jetzt aber auch zukünftig Bahntrassen.

00:12:17: Und das ist eben das neue.

00:12:19: digitale Werkzeuge die natürlich Anwendung finden müssen in der Praxis, aber es auch heute schon tun und damit sind wir eben deutlich flexibler und was ja immer so ein bisschen das Problem ich sage, in der kommenden Arbeitsweise etwas ändern müssen.

00:12:32: Ist es eine Menge an Aufwand?

00:12:34: Das heißt, in einer Regel ist irgendwie ein Zeichnungen, die noch kopiert wird und sie wird angepasst.

00:12:38: Es ist viel händische Arbeit mit den neuen Werkzeugen.

00:12:41: Ist das ein Parameter im Modell ändern und schon mit der ganze Trasse neu gerechnet?

00:12:46: Also dort muss man einfach mit der Zeit gehen und sich die neuen Tools – und das falls über gerade eins aber es gilt genauso gut wie bei dem VTC Manager als Beispiel – einfach mit zur Zeit gehen oder diese Chancen auch nutzen.

00:12:57: als Planner

00:12:59: sind wir real schneller, wenn wir mit digitalen Puls planen?

00:13:04: Unterm Strich definitiv.

00:13:06: Jetzt aktuell in so einer Einführungsphase auch ganz sicher nicht.

00:13:09: also wir müssen die Werkzeuge erst kennenlernen Wir müssen ins Schulen, wir müssen damit vertraut werden.

00:13:14: Wir müssen auf böses Wort hier Objektkataloge Also objekte definieren mit den entsprechenden Attributen und Merkmalen Die dort dranstehen.

00:13:22: das ist eine Menge Arbeit die aktuell läuft Und die Implementierung dauert auch seine gewisse Zeit.

00:13:29: Aber wir wissen uns auch von den Unternehmen, die bereits digital arbeiten.

00:13:34: Die sind vielfacher schneller.

00:13:35: Sie können mittlerweile zu günstigeren Preisen anbieten als sie es in der kommunizellen Arbeitsweise gemacht haben.

00:13:40: Wenn sie nativ digital planert ist entscheidende Punkt also wenn ihr nicht aus dem zwei D-Modell dann drei D wieder hochzieht und von Hause aus von Anfang an im Dreidee beginnen.

00:13:49: Auch wenn jetzt wieder wir brechen ein bisschen runter auf den Anfang, ich meine wir reden von drei D aber Ich beginne natürlich mit dem drei D-Objekt.

00:13:55: Wenn ich damit von Anfang an beginne, weiß ich relativ genau wo ich bin kann die Parameter anpassen und kann dann halt an das Element und dann kommt wahrscheinlich der entscheidende Effekt an das element an die Modelle alles Informationen dran hänge die später braucht egal jetzt ob das Mangel ist Ob das Material Qualität oder dass bei einem Einbauteil eine Revisiones Historie ist die später dranhänge.

00:14:14: Dann geht diese Digitalisierung eigentlich weiter.

00:14:17: Ihr sitzt mit mit Karte eins sitzt die am Anfang der Planung richtig wenn es Richtung Infrastrukturprojekte geht korrekt

00:14:22: Korrekt, ja.

00:14:23: Vermessungsplanung.

00:14:24: Teilweise aber auch Bauausführungen ist.

00:14:26: auch die Strabergas-Riesenunternehmen nutzt Karteins in ihrer Bauausführung.

00:14:30: Aber zunächst mal sitzen wir am Anfang und müssen das Modell erstellen.

00:14:32: vollkommen richtig.

00:14:35: Das heißt Virtual Design & Construction also die digitale Planung und der digitale Bau rutscht hier an einen ganz, ganz wesentlichen Teil.

00:14:42: Also gerade wenn die Simulation ich verspitze mal ganz bewusst Simulationen, die jetzt mit Kosten oder eben mit Ausführungszeiten machen im Bauerfeld auf Plan ist ja faktisch ein digitales Bauern an der Stelle schon, dass ich nachvollziehen kann wann was wie wo passiert.

00:14:56: Absolut richtig!

00:14:58: Das spielt das bei euren Kunden eine essenzielle Rolle.

00:15:04: in diese Richtung zu gehen also gerade Simulationen die Sachen durchzuspielen?

00:15:10: Ich würde mir wünschen, ich könnte jetzt ganz klar mit Ja antworten.

00:15:13: Kann ich leider nicht weil die Kunden momentan nur das machen was auch da Geber fordern oder die meisten Gründen zumindest.

00:15:18: und dann sind wir wieder im Thema Use Cases Anwendungsfälle.

00:15:22: Also, was möchte ein Auftraggeber mit einem Modell erreichen?

00:15:25: Möchte er es auch für den Thema modellbasierter Terminplan oder die Menge mit Nutzen.

00:15:31: Oder möcht ihr vielleicht einfach nur ein Radiemodell haben um schon vernünftig kommunizieren zu können?

00:15:36: denn wir sind wieder beim Menschen am Ende.

00:15:38: der Mensch muss einen Plan interpretieren oder der Mensch sieht ein Modell und versteht das direkt.

00:15:43: deswegen Ja, es ist leider noch nicht so dass das alle eben durchgängig digital arbeiten mit allen Möglichkeiten sondern das ist leider auch sehr häufig aufstückgeberabhängig.

00:15:56: Lass mich eine provokante Frage stellen führt?

00:15:58: Das wird alle planen und bauen dazu dass wir einen Umdenken in der gesamten Industrie bekommen also dass wir weg von Ich plane nur für die Ausführung hin ich plane komplett digital im erster Linie für den Betrieb.

00:16:10: Und ja ausführungen ist eigentlich bloß ein kleiner Nebeneffekt die ich dabei habe.

00:16:16: Ich glaube nicht.

00:16:17: Du hast selber gesagt, dass die Baubauung in Deutschland sehr heterogen ist.

00:16:22: Das heißt also vor allem werden häufig Aufträge nur für bestimmte Leistungsphasen vergeben.

00:16:27: Also wenn ich jetzt ein Projekt habe und ich soll mich im Leistungsphase eins bis vier kümmern, wenn es mit der Betrieb ist als Planer völlig egal?

00:16:36: Und da werde ich auch nicht darüber nachdenken, wenn das nicht irgendwo in den AIS oder auf der Geber Informationsanforderungen drinsteht, Ziel ist das und die die Methodik, dass virtuelle Planen bauen.

00:16:49: BIM, Building Fashion Modeling liefert genau die Werkzeuge um den kompletten Lebenszyklus mitzudenken.

00:16:56: ob es genutzt wird?

00:16:57: Ich glaube in anderen Ländern mehr als bei uns.

00:17:00: Aber es wäre eigentlich Aufgabe vom Auftrag Geber das am Anfang mit rein zu nehmen.

00:17:04: Am Anfang bei dem Plan schon so sagen ich möchte jetzt betreiben dafür brauche ich die Daten und das inkludiert des drei D-Modell Und alles andere, was dazu kommt auch die ganzen Bauablaufdaten hier zu reinkommen.

00:17:15: Da ist das alles mitnehmen kann.

00:17:17: Genau da gibt es ja auch entsprechende Vertragskonstellationen wo entsprechend Planer, Bauherr und Betreiber und auch Bauausführungsnahrnehmen wirklich an einem Tisch sitzen und von Anfang an ein anderes Projekt gemeinsam gestalten.

00:17:29: Was ein riesengiftes definitiven Riesenschiff.

00:17:31: und da hilft dass der digitale Austausch definitiv.

00:17:36: Du hattest zwischendurch.

00:17:37: wir gehen auf diese Heterogenität zurück.

00:17:39: Wir haben gerade in Deutschland extrem heterogene Situation, wenn es eben zu neues Projekt, neuer Auftraggeber und neue EU-Neue Nacherunternehmer angeht.

00:17:49: Das ist das Gleiche stellen wir auch bei den Planernfesten.

00:17:52: Ich meine mit jedem neuen Projekt hast du ein neues Planerteam, da hast du einen neuen Stadik, du hast einen neuen Architekten was immer damit dazukommt an der Stelle.

00:18:01: Wie schafft ihr das Smart Info Modeling zwischendurch mal kurz erwähnt, wenn du das vielleicht noch mal kurz erklären könnt was es ist und vor allem die Frage weil ihr mit vielen Planern zusammenarbeitet.

00:18:10: Wie schaft ihr es diese ganzen vielen Gewerke- und Fachbereiche eigentlich miteinander zu integrieren dass sie miteinander kollaborieren um auf diesen Effekt von diesem Empire State Building hinzukommen?

00:18:21: Ich weiß schon vor dem Ausführung relativ genau wann ich etwas wie mache Was jetzt aktuell heterogen Standards mit diesem Datei Austausch immer noch schwierig ist.

00:18:31: Wie schafft ihr das?

00:18:33: Um die erste Frage zu beantworten, also die Smart-Infrawn-Vollingsanology basiert letztendlich auf Regelwerk und Richtlinien.

00:18:38: Das heißt wir haben in Deutschland enorm viel sanitisiert wenn es um den Straßenbau geht als Beispiel oder auch im Bahnbau.

00:18:44: Es gibt dort Richtlinie für die Anlage von Landstraßen, von Autobahnen, von Stadtstraßen was auch immer.

00:18:48: Es gibt Vorgaben für den Oberbau.

00:18:51: wieder auszusehen hat bei einer bestimmten Belastungsklasse Und all diese Parameter wie letztendling eine Straße aufgebaut wird die haben wir vollständig in das Software integriert.

00:18:58: Das heißt also ich muss nicht mehr selber sagen, ich brauche jetzt zehn Zentimeter Seckschicht oder sowas sondern da gehe ich einfach her und sage Ich habe eine Belastungsklasse, ich hab bei dem ich sieben Dreißig Lkw ist wieder pro Stunde drüberfahren.

00:19:10: daraus resultiert einer Belastungsklasse und dann kann das System automatisch den drei D Aufbau auch generieren.

00:19:15: Da hat sich erstmal quasi dass da dem Ingenieur ganz viel Arbeit abgenommen wird der natürlich trotzdem immer noch das Ganze bewerten muss und noch anpassen muss.

00:19:22: Das heisst da liefern wir einfach neue Werkzeuge die eben auch Daten Ausrichtlinien, aber eben auch aus allen Informationen die wir haben entsprechend an die Modelle sofort anschreiben für eine spätere Nutzung.

00:19:36: Und dann ein zweiter Teil der Frage wie gucken wir und wie sorgen dafür das auf verschiedene Gewerke miteinander reden?

00:19:43: Wir können das nicht.

00:19:44: oder wir als IP&T.

00:19:45: So mit unserer Lösung Card eins machen wir die Infrastrukturplanung, sprich Vermessungen Straßenplanung Warnplanung

00:19:50: etc.,

00:19:51: wenn jetzt bei der Deutschen Bahn klassisches Beispiel der Bahnhof geplantiert ist, das Gebäude oder der Bahnsteig etc.

00:19:58: Das sind entsprechend Sachen die kommen eher aus der Hochbaubranche, die vielleicht in anderen Tools oder ganz sicher an anderen Tools modelliert werden.

00:20:05: und deswegen haben wir auch schon frühzeitig seit ich glaube jetzt sieben Jahren auf Produkte für jemals im Projekt gesetzt wie eben der jetzt den VDC Manager früher noch bekannt als Deasite BIM um ganz einfach dem Prozess durchgänglich bedienen zu können.

00:20:18: Das heißt es kommen Modelle aus unserem System, aus dem Cut-Eins, es kommt Modelle anderen Systemen, von anderen großen auch kleinen Herstellern und die werden dann in einem Gesamtmodell zusammengefügt damit entsprechend dann wie gesagt dass wir digitale Baustelle dort auch digital vorgeplant werden kann.

00:20:35: Man gibt es natürlich nicht nur unser Tool mit dem WDC Manager sondern eine ganze Tool-Fielfalt und das ist eine Sache wo gerade jetzt im Bau dieser blühte Zeit der Tools, also nehmen wir das Beispiel aus der Digitalbau, Es gab es tatsächlich für jeden einzelnen Anwendungsfall ein Softwarehersteller auf der Messe.

00:20:56: Also das war der absolute Wahnsinn, wie viele Anbieter es für Bauteigepücher und drei Demodellierungen nicht, aber auch für Bautagebücher, für Protokolle, das ist der absolute Warnsinn was da gerade an einen im weitesten Seite Blüten hochkommt dass ich mir als Kunde, weil die sind eine komplette Toolset von fünfzig Herstellern zusammenstecken kann, ich kann jetzt alles abdecken.

00:21:18: Das Thema ist natürlich auch so ein Fallstrick, wenn ich Richtung digitale Planung und Baugehe.

00:21:25: Wie wähle ich die richtigen Tools aus?

00:21:26: Wie beratet ihr eure Kunden, wenn es um geht?

00:21:28: hey!

00:21:29: Ich will mich digitalisieren.

00:21:30: Ich möchte da hinkommen dass sich das schön gesagt Regelwerk basierte Modelle sind geiler Begriff also kann man sich direkt von dir aber nicht mehr abgeleitet.

00:21:37: Anhand meiner Belastungsklasse weiß das Tool automatisch was für einen Straßenquerschnitt, was für Deckgeschichten oder Materialqualität nicht nehmen muss.

00:21:45: Wenn ich da starte gehe ich ja hin und brauche weitere Tools um das zusammenzubringen.

00:21:50: Ich habe aber eine Strategie irgendwo komplett zu digitalisieren, aber trotzdem noch so schlank zu bleiben dass mich die Digitalisierung jetzt als Unternehmen nicht komplett auffrisst und ich nicht faktisch überall in den Kinder schon stecke und mich komplett verhasbler und unerfizient werde.

00:22:06: Habt ihr da Strategien gerade weil ihr mit großen Kunden Arbeit unten mit klein?

00:22:12: Ja, ganz klar.

00:22:13: Also es wäre jetzt unautentisch wenn ich jetzt nicht sagen würde wir empfehlen natürlich immer unsere eigenen Produkte, KAD-Eins und den VDC Manager.

00:22:19: letztendlich bin ich aber auch ganz ehrlich ist das nicht relevant.

00:22:21: Relevant ist der Workflow, relevant ist der Prozess, du hast gerade Stichwort Anwendungsfall genannt.

00:22:26: Es kommt wirklich darauf an was möchte ich machen in meinem Projekt?

00:22:28: Was ist die Anwendung Fall?

00:22:30: Wo möchte ich am Ende hinkommen?

00:22:31: Und dann überlege ich mir mit welchen Werkzeugen kann ich das erreichen?

00:22:35: offene Standards wie das IFC Format beispielsweise um Modelle auszutauschen im Collaboration Format, BCF-Format um Issus.

00:22:43: Also Probleme wirklich modelbasiert aussuchen zu können sind einfach ein Riesenmehrwert, um auch Software übergreifend also toolübergreifend entsprechend arbeiten zu können.

00:22:52: und das steht am Ende des Tages vor dem Fokus dass es einen Prozess gibt der funktioniert und ich würde das Ganze nicht nur auf Basis der der Software oder der Tools begrenzen sondern Es geht auch um die Datenprozesse im Hintergrund.

00:23:07: wenn ich für verschiedene Auftraggeber arbeite sei In unserem Fall jetzt die Idee ist, dass die Autoren gehen mehr aber auch irgendwelche Länder oder sowas.

00:23:14: Die haben alle ihre eigenen Objektkataloge all ihr eigenem Merkmale.

00:23:17: das kann ich als Planer nicht in jedem Projekt von null auf bedienen.

00:23:21: Das ist zu viel und da beraten wir auch einfach den Prozess, dass jedes Unternehmen für sich erstmal intern Standard haben muss ein internen Bürostandard mit dem es die entsprechenden Anwendungsfälle erfüllen kann.

00:23:31: Und wenn das gegeben ist dann ist am Ende nur noch einen Mapping vom eigenen Objekt-Katalog von eigenen Merkmalen auf genau das, was die Auftraggeber sich wünscht.

00:23:40: Aber die internen Prozesse und internen Workflows muss man sich quasi anschauen und überlegen an welcher Stelle habe ich Probleme?

00:23:47: Wo muss ich vielleicht auch durch das Ganze noch verbessern?

00:23:51: oder in welcher Stelle bin ich auch schon gut aufgestellt mit meinem Partner?

00:23:53: Ja wenn ich meine Tools habe ist natürlich ein großer Futter von der Bildungsmart dass wir auf diese Standards gehen.

00:24:01: Die Bildungsmodelle mit dem IFC gibt ja auch einen ganz klaren Fokus auf IFC-Modelloptimierung in Richtung Infrastruktur.

00:24:07: Das ist ja eine Riesenbewegung.

00:24:08: aktuell, gerade durch diese ganzen Plagativinvestitionen die es der Bund macht – ich hatte das mir vor uns mal rausgesucht – sind allein für den Straßenbau knapp zehn Milliarden Euro geplant und für die nächsten Jahre genauso Infrastruktur auf der Schiene.

00:24:24: genau das Gleiche wird es im Jahr seven Milliarden Euro.

00:24:31: geplant und in den folgenden Jahren ein bisschen weniger.

00:24:33: Aber es sind wahnsinnige Gäte, die da fließen um faktisch die schienen Brückenstraßen, also die Infrastruktur zu erneuern.

00:24:39: Und dann macht's absolut Sinn dass eben dieser diese Informationsaustausch auch bitte mit dem IFC-Modell auf der Basis für diese Infrastrukturprojekte funktioniert wo nicht nur offene Standards helfen sondern ja auch definierte Prozess- und Workflows, richtig.

00:24:55: Was wir interessanterweise – das ist eher so ein internationaler Schiff – was wir mitbekommen, ist dass die ISO-Ninzensechsfünfzig, also dieser BIM Workflows international viel mehr gelebt und nachgefragt wird in Deutschland.

00:25:07: Und ich weiß nicht wie ihr das seht aber….

00:25:10: Ich bekomme mir das deutsche Kunden praktisch diesen Standard nicht kennen.

00:25:13: Also er ist nicht relevant.

00:25:15: Ganz viele Kunden kommen an und sagen, wir haben diese Prozesse!

00:25:18: Und ich referenziere gerne auf diesen Büro intern Standard, weil er so schön ist.

00:25:21: Wir haben diese Prozesse die wir anwenden.

00:25:23: Das heißt, ich habe überall kleine Könige in den einzelnen Projekten und sagen, was auch das in die Prozese dich kennen?

00:25:27: Die will ich machen!

00:25:28: Wenn der Herr kommt und sagt, es gibt hier einen Standard, die hat in den letzten sechs Fünfzehn beschreibt relativ klar wann, wo wer welche Daten wie zu liefern hat.

00:25:36: Wie schlägt das bei euch ein?

00:25:37: Seht ihr das?

00:25:38: Merkt ihr

00:25:38: das?!

00:25:40: Ja, jetzt hast du auch wieder zwei Fragenwohner gestellt.

00:25:41: Das erste war das Thema Sondervermögen, Investitionen... Du hast recht, mit dem was du sagst.

00:25:47: Auf der anderen Seite hat es noch nicht für die Automann geben werden momentan den Investitionsstopp.

00:25:50: Das heißt das werden keine neuen Projekte mehr dieses Jahr vergeben weil die Autobahn-GBH am Bundeshaushalt dran hängt und der Bundeshaussalt ist noch nicht verabschiedet worden für dieses Jahr.

00:26:00: Das heisst also die Automangebung darf momentan nichts ausschreiben, keine Projekten veröffentlichen.

00:26:05: Das ist hoffentlich nur ein Shift aus nächstes Jahr.

00:26:06: Dann kommt dann vielleicht eine kleine Boost und ein bisschen größere Flut an Projekton, für die wir aber auch dann die Menschen brauchen, die es abarbeiten können.

00:26:14: von daher Diese blitzchen Aussagen wir stellen eine ganze Menge Geld zur Verfügung.

00:26:19: schön und gut da freuen uns alle drauf in der Branche.

00:26:22: Aber das muss eben auch passieren und momentan läuft es genau andersrum.

00:26:26: Das war die erste teile frage Und den zweiten ging man noch mal stichwort!

00:26:34: Ich habe hier bei ihm mit angefangen, zwei tausend sechzehn und hab erst einmal ein basic schulungen entwickelt.

00:26:39: und ihr vorgänger der der iso?

00:26:42: aus Großbritannien, die quasi schon genau so einen typischen Workflow beschreibt und genau diesen Workflow den stelle ich auch in den Schulungen regelmäßig vor.

00:26:53: Und genauso beraten wir unsere Kunden, das liegt jetzt wieder an der Rolle, bin ich gerade Planer oder bin ich vielleicht eher BIM-Koordinator, der den Modell zusammenfügt und prüft, dann wird dem unterschiedlich beraten.

00:27:05: aber auch denen sagen wir ganz klar dass es bestimmte Standards geben muss im Workflow damit das Projekt überhaupt funktionieren kann.

00:27:12: Ich bin jetzt keiner, der darauf schwört, dass gewisse Standards auswendig gelernt werden müssen.

00:27:18: Ob das jetzt die Zahl neunzehn sechsundfünfzig ist oder irgendetwas anderes?

00:27:21: Oder er einfach nur von mir mitten nimmt, dass er seinen Prozess nicht anschauen muss und sein Prozess optimieren muss.

00:27:26: Das ist aus meiner Sicht viel wichtiger.

00:27:27: Von daher, du hast recht viele werden die Norm überhaupt nicht kennen.

00:27:32: Ich glaube aber nicht als es notwendig ist wenn sie wissen was sie tun.

00:27:37: Ja nein finde ich bei einer Aussage.

00:27:40: weil also ja Wenn du deine Prozesse kennst, kannst du sie leben.

00:27:44: Bin ich vorbei dir?

00:27:45: Nein!

00:27:45: Weil wenn ich mir gerade anschaue bei vielen Projekten entwickeln Sie – wenn ganz oft Wirkfluss neu entwickelt und sage hey es gibt einen Standard, wenn alle den Standard haben und leben Man kann es für die ganz viel Zeit in dieser ersten Einrückphase, so von einem Projekt hier komplett sparen und sagen das ist der Standard.

00:28:03: Das sind die Prozesse, die erfinden wir nicht neu.

00:28:05: Das mag wahrscheinlich... Aber es sind gute Diskussionen.

00:28:08: Wahrscheinlich ein leicht anderer Flow wenn ich mir die Autobahn geben will heute Deutsche Bahn anschauen weil sie haben sehr viele Standards.

00:28:14: Ich meine da gibt's auch gibt's ja definierte Datenübergabe an das Eisenbahnbundesamt.

00:28:22: Wann welche Dokumente auf wie übergeben werden müssen?

00:28:23: Wie vollständig das sein muss inklusive Bindestrich als Trainer und das ist sehr, sehr fein granular.

00:28:29: Aber trotzdem hilft es natürlich zu sagen Es gibt definitiv Stands an die sich alle halten.

00:28:32: Ich meine bei dem bei der Software ist klar weil das Programm sagt hey kann ich lesen kann nicht lesen Wollte durch dieser human anger wenn ich sage dass der Prozess da geht ja okay kenne ich Man stellt sich fest a der ist doch slightly anders.

00:28:43: also jetzt auch ein bisschen anderen doch wieder justieren.

00:28:45: Da hilft sich natürlich an Standards zu orientieren.

00:28:48: Vielleicht sollten wir sogar und er möchte zustimmen sogar mehr Werbung für den Standard machen.

00:28:52: denn Ganz häufig ist es ja so, dass Leute oder das Ingenieurinnen und Ingenieuren eben nicht anfangen mit der Be-Methodik, mit dem virtuellen Plan und Bauern.

00:28:59: Weil die Standards fehlen!

00:29:01: Und die Standards, die vielleicht da sind, sind vielleicht nicht bekannt.

00:29:03: von daher... Vielleicht ist es eine Mischung, aber ziemlich sicher ist es in der Mischungen was beide.

00:29:07: Klar, das Software ist ganz oft black and white Das Format kann ich nicht.

00:29:12: Bei den Menschen sind diese Zwischenbereichen davon, ich verstehe was du meinst aber ich mache es dann ein bisschen anders bzw.

00:29:19: diese erste Phase wenn die Projektteam sich zusammenfinden und gucken wie sie miteinander austauschen.

00:29:22: Aber das würde natürlich extrem helfen und es würde die Prozesse natürlich beschleunigen auch klarer machen, auch die Verantwortlichkeiten klarer werden.

00:29:31: Was aber spannend ist, wenn man sich das anschaut, wir planen digital, wir tauschen Dokumente aus digital und zudem mehr teilweise eine Diskussion anschauen, jetzt auch keine großen Herstellern.

00:29:42: Dass du teilweise irgendwo so ein Live-Modell hast, was sich sofort aktueller sieht und irgendjemand etwas speichert und ändert, dass alles durchläuft.

00:29:48: Dabei haben aber die Ingenieure unverändert eigentlich oder andersherum?

00:29:52: Die Ingenieurinnen haben eigentlich viel mehr Verantwortung als früher, richtig?

00:29:58: Nee nicht richtig!

00:30:00: Weil die Verantwortung ist in den Verträgen festgeschrieben und die Verträge sind identisch.

00:30:04: ich würde sogar sagen durch neue Tools kann der Ingenier oder Ingenioren sich sicherer sein dass sie ihrer Verantwortung gerecht werden kann.

00:30:12: Das heißt durch neue Prüfmechanismen, durch neue Modellierungsmechanisten haben wir eine viel höhere Sicherheit später eben dann auch für Termine und Kosten.

00:30:21: Nein die Verantwortung ist dieselbe was man vielleicht sagen kann.

00:30:25: es gibt dieses Stichwort gläserner Planer.

00:30:26: das heißt Verantwortung sind leicht halt durchsetzbar.

00:30:29: ja das heißt wenn jemand seine Aufgabe nicht nachkommt das ist dann protoliert.

00:30:32: das kann man sehr gut nachvollziehen.

00:30:34: aber die Verantwortung selbst

00:30:39: Ja, ja stimmt unter der Maßgabe dass du nun im Planungsbereich bist.

00:30:43: Ja

00:30:44: hast du recht?

00:30:45: Wenn du weiter denkst wenn du weiterdenkst ist der Punkt in dieser Stelle wahrscheinlich ergeben und du sagst die die Planung an sich ist transparenter.

00:30:54: Ja wenn ich sie plane muss ich aber den Betrieb denken und müssen im Sinne von.

00:30:58: wenn es vertraglich nicht definiert ist Denke ich nicht dran, klar.

00:31:02: Aber theoretisch die Verantwortung ist schon zu sagen hey wenn ich das baue und das in deren Art der Weise ausführe habt ihr euch Gedanken gemacht wie das langfristig funktioniert wie ich das betreiben kann.

00:31:11: von daher du hast recht die verantwortlich nicht zwingend beim Ingenieur sondern die Verantwortung vielmehr beim bei dem Inhaber.

00:31:16: aber dass was du gerade sagst wenn ich unterbrechend darf sorry er das denn mit zwei D Plänen anders hätte nicht der Zwei-D Planer der Konsensplan auch schon den Betrieb mitdenken sollen?

00:31:26: Theoretisch ja an anderen Ländern ist es da vor allem Deutschland nicht.

00:31:30: Also vielleicht, ich glaube die Verantwortung hat sich da in der Schule nicht geändert.

00:31:32: Aber sie wird offensichtlicher das kann man vielleicht so sagen

00:31:35: deutlich transparenter weil es vorher alles visualisieren kann im Trid mit zusammenhängenden Daten und Dämmwerten Belastungswerten Lebenszykluswerten unten und definitiv sehr schönes Gespräch mehreres danke an der Stelle.

00:31:48: kurz kurz zwischen Feedback finde super spannend deine Einblicke zu haben auch diesen die Diskussion voranzuführen.

00:31:56: interessant für eine Aussage dass die die Planung an sich Inhaltlich, und auch die Verantwortung bei den Ingenieuren ja faktisch gleich bleibt.

00:32:03: Einfach transparenter wird was wann wie gemacht wird Und auch die Auswirkungen damit Transparenter gemacht werden finde ich super spannend.

00:32:11: Was mir zum Beispiel neu war ist dass man die im Grenzplagativ Die dienbasierten Regelwerke Software fixieren kann.

00:32:18: das ist ein Wustig bis dato nicht in der Art und Weise macht aber absolut Sinn weil der Straßenbahnquerschnitt in forty-fünf hat derselbe Straßenbahn Querschen in forty ist Und du, dass damit anpassen kannst und damit natürlich die Planung und auch die Ausführungen konkreter und normgerechter planen kannst.

00:32:35: Finde ich super!

00:32:35: Hast Du was, was Du als zentrale Botschaft mitgeben möchtest Marius?

00:32:42: Ja also ich kann das auch nur wiederholen.

00:32:45: Ich glaube im Fokus steht nach wie vor oder vielleicht heute viel mehr als früher noch der Mensch, dass man sagen muss wirklich wir haben jetzt neue Werkzeuge, neue Tools von diversen Software-Stellern.

00:32:55: Wir haben eine neue Art zu planen, ich habe den Begriff digitale Ingenieurbaukunstinstanz hier reingeworfen.

00:33:02: Es ist was menschliches, Kunst ist immer menschlich.

00:33:05: Das kann eine Maschine nicht in der Form übernehmen und jetzt haben wir aber digitale Werkzeuge um damit einfach besser umgehen zu können.

00:33:12: Und daher... Ich kann nur jeden motivieren, einfach mal das Thema anzugehen sich die Mehrwerte zu erarbeiten, es ist ein Stück weit Arbeit am Anfang ganz klar Aber dann werden sie auch kenntlich werden, die Mehrwert wirklich virtuell zu planen und dann später auch zu bauen.

00:33:28: Ich hätte ein paar persönliche Fragen an dich ganz zum Ende.

00:33:31: Da bin ich jetzt aber gespannt.

00:33:33: Was ist aus deiner Sicht das meist unterschätzte Werkzeug innerhalb des WDC-Baukastens?

00:33:39: Offensichtlich sind natürlich die Sachen, über die wir gesprochen haben, vier D, fünf D Planung.

00:33:42: da gibt es überall Werkzeuge für.

00:33:44: Aber die Möglichkeit sich auf eigene Workflows automatisieren über kleine Skripte oder eben durch Partner wie uns Das öffnen einfach ganz neue Welten.

00:33:52: Und diesen oder den VdC Manager kann man so flexibel für ganz viele Anwendungsfälle, die auch erst mal nicht ein BIM-Screen haben einsetzen überheben die offene Schnittstelle und ich glaube das ist das was am meisten oder was bisher am wenigsten gesehen wird.

00:34:06: Was is dein Lieblingsinfrastrukturprojekt?

00:34:11: Ich glaube da... Wir sind ja selbst nicht direkt in Projekten drin aber ich habe schonmal auf dem Schreibtisch gehabt zum Beispiel dass Automan dreieck Funkturm in Berlin.

00:34:20: Da ist einfach Wahnsinn, wie viele Trassen dort in welchen Bauzuständen dargestellt werden und so was.

00:34:26: Das ist ein total beeindruckendes Projekt.

00:34:31: Wo es wahrscheinlich auch wahnsinnig komplex ist das bestehende Ökosystem ringsfrum also bestehenden Leitungen, bestrehende Straßen, bestehender Kabel und Gebäude inklusive der ganzen fragilen Erdarbeiten damit zu zukommen dass alle das aufzunehmen bevor ich überhaupt in die Ausführungsplanung gehen kann immer die Komplexität ist da ja extrem hoch

00:34:49: Ja, und dann wie gesagt vor allem in jeder Bauphase nochmal neu geplant.

00:34:54: Das ist sehr komplex.

00:34:56: Was dein Lieblingsbranchen-Bass wird was du gerne abschaffen möchtest?

00:35:04: Also um dir vielleicht ein Feedback zu geben ich persönlich würde am liebsten den Begriff BIM abschaffen

00:35:09: Ich nicht.

00:35:10: Bei BIM ist Stand heute eins zu eins assoziiert mit dem drei D-Modell, weil das noch auf dieser frühen Phase der Digitalisierung kam.

00:35:16: Aber BIM es heute viel mehr als diese Begriffe eigentlich bei den meisten assozierte.

00:35:20: Das heißt wenn ich könnte würde ich BIM abschreiben und sagen Es gibt ein Dreidemodell und es gibt jede Menge Informationen dazu.

00:35:25: Und dass eine Richtung digitaler Zwillinge.

00:35:28: also egal wie du's drehst Wenn es in digitalen Zwilling finde.

00:35:30: ich stand Heute viel zutreffender als einfach diesen Begriff BIM als Basswirt.

00:35:35: Ja da würde ich jetzt widersprechen, weil BIM eben auch der Faktor Mensch ist und den hast du immer digitalen Zwillinge beim virtuellen Plan und Bauern erstmal so nicht mit drin.

00:35:42: Aber in der Methodik, Bildung Information Modeling oder Bildung information Management, das ist ja auch die Frage, wofür man es übersetzt, ist eben der Menschen ein ganz wichtiger Faktore der... Und deswegen würde ich das finde ich das Wort nicht so... also überhaupt nicht schlimm sondern... Es muss nur verstanden werden!

00:35:58: Ich glaube dass das Schlimmste, dass das Basswort ist das Thema Vorgaben.

00:36:02: alle möglichen Leute auf Vorgaben warten, sei es immer vorgabende Auftraggeber oder Vorgabe von irgendwelchen Objektkatalogen etc.

00:36:11: Nein, du brauchst keine Vorgäben!

00:36:13: Wir können einfach selber anfangen und den Mehrwert selbst erkennen.

00:36:17: Also ein bisschen autodetaktisch?

00:36:19: Absolut.

00:36:22: Und das am besten mit einem Partner der schon Erfahrung hat.

00:36:24: Dann ist es weniger autoditaktisch als eher geführt.

00:36:26: Back to School!

00:36:30: Was muss die Branche in diesem Jahr unbedingt richtig

00:36:33: machen?!

00:36:33: vielleicht mal im Bundeshaushalt verabschieden, damit wir wieder weitere Projekte ausschreiben und dann mit der Orteman geben oder auch andere öffentliche Auftraggeber weiter Projekten ausschreifen können.

00:36:42: Ich glaube, wir sind auf einem guten Weg.

00:36:43: Ich möchte hier gar nicht so ein Schwarzenmaler sein sondern wenn man sich die letzten knapp zehn Jahre anschaut wo wir vor zehn Jahren waren wie heute sind Wir sind auf einen sehr guten Weg und den müssen einfach weitergehen und dranbleiben.

00:36:54: also wir müssen dran bleiben.

00:36:55: das ist glaube ich das ist das A und O

00:36:59: Und dran bleiben wahrscheinlich auf allen Ebenen.

00:37:00: Also die Menschen mitnehmen Die Software-Dannschaft kompatibel zueinander machen, die Prozesse sauber leben gemeinsam und nicht neu erfinden.

00:37:09: Also nicht jedes Mal neu erfunden weil das kostet wahnsinnige Gelder deutsch und weit gesehen wenn jedes Projekt im sich neu findet.

00:37:17: Und definitiv sich dafür das Bewusstsein schaffen dass diese Tools mehr und mehr kommen uns helfen Aber dass damit auch ein Risiko einhergeht, das sich sehr viele Dinge übersehen kann.

00:37:26: Dass ich viele Dinge drüber fliege und nicht bedenke nur weil das Tool sie für mich mitdenkt.

00:37:31: Also dieses kritische Denken ist eine Sache die dürfen wir nicht ganz außen vorlassen.

00:37:36: Ich nehme mal ein extremes Beispiel wenn ich heute Giacci Betio oder andere KI-Tools nehme muss ich ja mal einschätzen was kommt daraus?

00:37:44: Und wenn ich jetzt Digitalisierungstools habe für die Botanierung Man muss trotzdem überlegen, welche Beton-Klassifizierung nehme ich mit einem Erdgeschoss beim Hochbau.

00:37:52: Dieses M�ding ist nachher vor unverändert kritisch, wo es definitiv Ingenieure braucht und wo es dann Richtung digitalen Ingenieurbauchkunst geht – absolut!

00:38:01: Wir können unsere Software und wollen auch gar nicht kein Ingenierer ersetzen überhaupt gar nicht.

00:38:05: aber wir geben den Ingenioren Tools mit auf dem Weg damit sie ihre Prozesse selber eigenständig besser in einer kürzeren Zeit durchführen können.

00:38:14: Perfekt.

00:38:15: der letzte Worte Vielen Dank Marius Und auch vielen Dank an alle Zuhörer, die sich hier schon eingeschalten haben oder hier noch dran geblieben sind bis zum Ende.

00:38:23: Wir werden in den nächsten Folgen weiter über Digitalisierung sprechen, über alles was die Bauindustrie in der Form so bewegt und was uns voran bringt in der Vorm.

00:38:32: Danke Marius dass du heute unser Gast warst und so viele Einblicke auch in Infrastrukturprojekten eure Firmen euren deren Erfahrungen geben konntest.

00:38:39: Ja vielen dank das ihr mich eingeladen habt.

00:38:41: ich habe gerne etwas dazu beigetragen und die Leute die mich kennen die wissen Ich würde wieder die Wette abschließen In den nächsten zehn Jahren hoffentlich keine Pläne mehr brauchen und nur noch ein Modell übersieht arbeiten.

00:38:51: Und ich denke mit starken Partnern, wie es im Projekt und IB&T ist man dort auch sehr gut aufgestellt.

00:38:56: also falls die Fragen sind gerne auch einfach auf uns zukommen oder LinkedIn ist immer eine gute Basis Danke.

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